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Tourneuling James Ruth holt den Titel der Mosa Trajectum Classic – Max Kramer bester Deutscher

Mit einer starken kämpferischen Leistung am Finaltag und durch eine brillante zweite Runde sicherte sich der Engländer James Alexander Ruth den Sieg bei der Mosa Trajectum Classic. Er beendete das dritte und letzte Turnier der EPD Tour Winter Series mit einem Gesamtscore von 11 unter Par (71, 66, 68) und lag damit einen Schlag vor dem Niederländer Joost Luiten (68, 69, 69/-10). Zwei weitere Zähler zurück belegte dessen Landsmann John Boerdonk Platz 3 (70, 70, 68/-8), Vierter wurde mit Matt Green (71, 69, 71/-5) ein weiterer Engländer. Bester Deutscher in Spanien: Neu-Profi Max Kramer, der nach 70, 75 und 69 Schlägen Platz 6 mit vier Kollegen teilte. Für Tour-Rookie Ruth, der erst im November 2006 ins Profilager gewechselt hatte, war es der erste Erfolg auf der EPD Tour und der erste Triumph als Professional überhaupt. Der Sieg brachte 4125 Euro Preisgeld und ebenso viele Punkte für die EPD Tour Order of Merit.
Schwach geputtet, aber „es lief“
Dabei konnte James Ruth nicht unbedingt damit rechnen, auf dem anspruchsvollen Platz des Mosa Trajectum Golf Resort bei Murcia so gut abzuschneiden. "Es lief wirklich phantastisch! Die Grüns waren exzellent. Dennoch habe ich nicht gedacht, mein drittes Profi-Turnier gleich zu gewinnen." Den Saison-Auftakt Oliva Nova Classic nämlich hatte er noch als 23. abgeschlossen, in der letzten Woche bei der Real de Faula Classic den Cut verpasst. "Ich habe auch da nicht schlecht gespielt, allerdings schwach geputtet." Mit den Grüns des Mosa Trajectum Golf Resorts kam der 22-Jährige aus Tavistock in Devon dann jedoch wieder bestens zurecht, dank zwei Tagen intensiven Putt-Trainings.

Mit einer 71er Runde startete er solide ins Turnier, in den Durchgängen 2 und 3 trumpfte Ruth groß auf: Am
zweiten Tag bewältigte er die Front Nine mit 30 Schlägen und blieb auf dem Weg zurück zum Clubhaus bis auf ein Bogey fehlerfrei. Seine 66 Schläge zählten nur deshalb nicht als neuer Platzrekord, weil mit Besserlegen gespielt wurde. Die Bestmarke bleib daher mit 68 Schlägen bei Joost Luiten und Michael Lowe, den Führenden nach dem ersten Durchgang. James Ruth allerdings benötigte auch in der Finalrunde für die ersten neun Löcher nur 30 Schläge, begnügte sich wie am Vortag mit 27 Putts für die Runde. "Das hat mir hier sehr viel Spaß gemacht! Der Platz war hervorragend, die Tour ist bestens organisiert", so sein Fazit.

Viele Newcomer

Bei den drei Turnieren der Winter Series 2007 spielten sich viele junge Professionals ins Rampenlicht. Mit dem Niederländer Will Besseling bei der Real de Faula Classic und James Ruth bei der Mosa Trajectum Classic gewannen zwei Tour- Neulinge, mit Besselings Landsmann Joost Luiten holte sich ein weiterer junger Spieler zweimal Platz 2, in Oliva Nova und in Mosa Trajectum, das zu den Key Resorts gehört. Ob sich die Newcomer weiter behaupten können, zeigt sich ab 2. April: Dann steht die Kempferhof Classic in Frankreich auf dem Programm.

 
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