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Wettbewerb mit einem Riesenrad

  Rick Frazer und Paul Kilner  
  Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Rick Frazer und Paul Kilner
 

So trat die geplante Golfanlage in den Wettbewerb mit einem Riesenrad, das an der Selben Stelle gebaut werden sollte, und bekam den Zuschlag. Der Golfplatz-Architekt Horst Brehmer konnte mit seinen Planungen beginnen. Eine doppelseitige Driving Range mit insgesamt 95 Abschlagplätzen, zwei Putting-Grüns, eine Flutlichtanlage und ein Zelt für Clubhaus, Shop und Büros wurde gebaut. Das ganze ist jetzt zwei Jahre her, und die Golfanlage mit dem Namen „Global Golf Berlin“, kurz GGB, ist zu einer Art Wahrzeichen geworden. Darüber freut sich auch Christoph Lang von „Berlin Partner“, der Berliner Wirtschaftsförderungs- und Marketingagentur. „Die zeigen, was in Berlin alles möglich ist. Die Freiräume die Berlin noch bietet, können kreativ genutzt werden“, sagt Lang.

   

In zwei Jahren zum Wahrzeichen

   
  Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Abschlagen zwischen U-Bahnen und Potsdamer Platz
 

Stolz zeigen die Gründer Frazer und Kilner einen Bildband von Berlin. Die Drivingrange im Herzen der Stadt hat ihr auch ihren Platz. Man sei bekannt in Berlin, erzählen Sie. Das liege auch an der ausgezeichneten Lage. Jeden Tag fahren mehrere tausend Menschen an der Anlage vorbei, sei es im Auto oder in der U-Bahn. Viele von ihnen haben auch schon einmal den Weg auf die Anlage gefunden. Schließlich wollen die beiden Südafrikaner („In Bezug auf Golf eine andere Welt“) das Thema Golf den Menschen auch näher bringen. Deshalb gibt es Schnupperkurse, und überschaubare Preise. Schläger und Bälle gibt es für Schüler und Studenten schon für rund fünf Euro.

„Die Mitgliedsbeiträge subventionieren die Beiträge für Schüler und Studenten“, erklärt Frazer das Konzept. Mittlerweile gibt es etwa 1.000 Mitglieder. Sie zahlen ab 240 Euro und können dafür den geschlossenen Mitgliederbereich mit 43 Abschlagplätzen nutzen. Außerdem können sie Abschlagplätze reservieren, denn im Sommer kann es auch schon mal voll werden. Für Besucher kosten 40 Rangebälle 3 Euro. Sponsor der Anlage ist die Nike. Deshalb gibt es auch viele Nikeschläger direkt zum ausleihen.


Golfende Prominenz

  Michi Beck von den „Fantastischen Vier“ trainiert bei GGB  
  Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Michi Beck von den „Fantastischen Vier“ trainiert bei GGB
 

Das Publikum auf der Anlage sei gut gemsicht, erzählt Paul Kilner. Zu den Golfern die zu GGB kommen zählen freien Wirtschaft, genauso wie Botschafter, Filmstars, international bekannte Künstler, Königliche Hoheiten, professionelle Golfspieler und andere Sport-Berühmtheiten. Sie alle freuen sich über die Möglichkeit, schnelle ein paar Bälle schlagen zu können. So wie Michi Beck von den „Fantastischen Vier“: „In Berlin leben macht jetzt noch mehr Spaß, denn wir haben einen Golfclub mitten in der Stadt. Global Golf rules!!!” Und auch von den Golfpros ist der Britische Botschafter, Sir Peter Torry, begeistert: „Until I met Rick and Paul at Global Golf, I had never met professionals with the ability to make the game easier rather than more complicated. (..) They have helped me greatly to improve my game. I can recommend them both very strongly”, sagt Torry.

 

 

 

 

 

 

 

Soziale Projekte

   
Neben ihren Trainerstunden bleibt Rick Frazer und Paul Kilner und noch Zeit für zwei soziale Projekte. Eines heißt „Kind Swing“. Dabei erhalten 13 behinderte Jugendlich die Möglichkeit, jeden Samstag vormittag kostenlos auf der Anlage zu trainieren. Das andere Projekt „Gheto Kids“ richtet sich an Kinder aus sozial Schwachen Elternhäusern. Auch diese Kinder im Alter zwischen 5 und 16 Jahren bekommen kostenlosen Unterricht.

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