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Neue Zahlen zum Golfsport in Deutschland belegen es: weiterhin
steigendes Interesse und immer jüngere Mitglieder. Dank
Nachwuchsförderung und neuen Einstiegsformen ist Golfen nicht nur
weiter auf Wachstumskurs, es gewinnt auch immer jüngere Mitglieder.
Dies zeigt das Beispiel Vereinigung clubfreier Golfspieler.
Von
wegen Elitesport - mit rasantem Wachstum entwickelt sich Golf mehr und
mehr zum Breitensport. Allein in den letzten 20 Jahren hat sich die
Anzahl der aktiven Golfer von 84.824 (1986) auf über eine halbe Million
mehr als versechsfacht. Mit 20.681 Neuzugängen im letzten Jahr (plus
4,1 Prozent zu 2005) sind derzeit 527.427 Golfer registriert. Die
wachsende Popularität belegt auch ein Vergleich der
Spitzensportverbände. Nach Angaben des Deutschen Olympischen
Sportbundes belegt Golf gleich nach Fußball den zweiten Platz bei den
wachstumsstärksten Sportarten in Deutschland. Besonders erfreulich:
Die Golfer werden immer jünger. Zwar sind die meisten aktiven Golfer
immer noch in der Altersklasse ab 50 Jahre zu finden. In 2006 lag das
Wachstum bei den Best Agern aber mit 3,9 Prozent unter dem
Gesamtdurchschnitt. Der stärkste Zulauf ist mit knapp 5 Prozent in der
Altersgruppe bis 21 Jahre zu verzeichnen. Am stärksten legten hier die
Frauen mit einem Zuwachs von 6,1 Prozent zu. Die ehemalige Männerdomäne
wird zunehmend von der Damenwelt erobert.
VcG: überproportionales Wachstum bei der jungen Generation
Eine
Entwicklung, die unter anderem der Vereinigung clubfreier Golfspieler
(VcG) zu verdanken ist. Sie bietet mit einer modernen Form des
Golfspielens vor allem der jüngeren Generation ideale
Rahmenbedingungen: Flexibilität bei der Platzwahl und eine
preisgünstige Mitgliedschaft als Reaktion auf neue Ansprüche in der
Freizeitgestaltung. Daneben fördern Projekte wie "Abschlag Schule" den
Nachwuchs und tragen zur demografischen Wende bei. Den Einstieg ohne
Clubbindung nutzen derzeit 18.661 Mitglieder (Stand: 31.12.2006). In
2006 verbuchte die VcG über 3.100 Neuzugänge – das entspricht einem
Wachstum von mehr als 6 Prozent. Ein überproportionales Wachstum konnte
die VcG in der Altersgruppe bis 21 Jahre mit einem Zuwachs von über 17
Prozent verzeichnen. Im Vergleich dazu fiel der Mitgliederzuwachs in
der Kategorie der über 50jährigen mit 2,2 Prozent eher bescheiden aus.
Damit setzt sich der Verjüngungstrend bei der VcG, der sich bereits in
den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht hat, fort.
Kaum ein
Sportverein hat sich in Deutschland so rasant entwickelt wie die VcG.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1993 ist die Zahl der Mitglieder
kontinuierlich gestiegen. Die Gründe für das Wachstum kennt der neue
Geschäftsführer der VcG, Marco Paeke: "Die enge Zusammenarbeit mit den
im Deutschen Golf Verband organisierten Clubs ist das Fundament unseres
Erfolges. Dadurch können wir unseren Mitgliedern einen flexiblen und
preisgünstigen Einstieg ermöglichen." Ist die Bindung an einen festen
Ort erfolgt, wird in der Regel der Übertritt von der VcG in einen
Golfclub in Erwägung gezogen. Seit der Gründung der Vereinigung sind
auf diese Weise mehr als 14.000 VcG-Mitglieder (Stand: 31.12.2006) in
traditionelle Golfclubs gewechselt.
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