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Bandscheibendruck beim Golfen PDF Drucken E-Mail

Oliver Lippmann hat im letzten Newsletter des XING Forums Golf & Medizin ein paar interessante Facts zum Thema Rückenbelastung beim Golfen behandelt.

Liebe Gruppen-Mitglieder,

der heutige Newsletter ist dem Thema "Golf-Wissenschaft" gewidmet. Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft. Wer nichts anzweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft, entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt, ist blind und bleibt blind. Und um deshalb etwas Licht ins Dunkel zu bringen geht es heute um den Bandscheibendruck beim Golfen...Dr. Thomas Hoogland und der PGA Profi und Gründer der Firma MTM Golf, Jody Morris habe in Zusammenarbeit mit Mammendorfer Institut eine sterilisierbare Sonde zur Messung des Bandscheibendruckes entwickelt. Sie stellten sich erstmals der Herausforderung die Druckverhältnisse wissenschaftlich zu ermitteln. Denn bis dato gab es noch keine in vivo Studien über die Druckverhältnisse in den Bandscheiben beim Golfen.

Unter sterilen, operationsähnlichen Bedingungen wurden dem 53 jährigen Jody Morris in lokaler Anästhesie zwei Druckmesssonden mit einem Durchmesser von 1,45 mm, zentral in die Bandscheiben der Bandscheibenfächer L4-5 und L5-S1 eingeführt, um dort die jeweiligen Druckverhältnisse zu messen. Bereits im Operationssaal wurden die ersten Messungen durchgeführt. Anschließend wurden noch verschiedene, aus dem Alltagsleben übliche Bewegungen, chiropraktische Übungen und Krafttrainingsmethoden analysiert, bevor es endlich auf dem Golfplatz losgehen konnte.Bis zu 5-mal höhere Druckverhältnisse beim Abschlag in der Bandscheibe im Vergleich zu einem Autoreifen!

Einer der schwersten und belastungsintensivsten Golfschwünge ist sicherlich der Abschlag. Um zu sehen welche Spitzenwerte beim Abschlagen mit einem Standard Holz 1 auftreten können, wurden mehrere Abschläge gemessen. Hierbei wurden Belastungen von bis zu 10 Bar und mehr im Bandscheibenfach L5-S1 aufgezeichnet. Dies entspricht dem 5-fachen Druck eines Autoreifens.Ein weiterer Test ergab, dass es keine signifikante Entlastung für die Bandscheiben bedeutet, wenn das Golfequipment als Rucksack oder über einer Schulter getragen wird. Die Rucksackmethode birgt die Gefahr, dass auf Grund des hohen Gewichts des Golfbags, um die Balance zu halten, eine Vorbeugung stattfindet, die die Kräfte auf die Bandscheibe überproportional ansteigen lässt. Die Schultermethode kann durch einseitige Belastung zu Fehlhaltung und zu einer frühen Ermüdung führen, welche das Verletzungsrisiko steigert. Ein Golftrolly dagegen entlastet die Bandscheiben deutlich. Bei den Messungen konnten allerdings keine Vor- oder Nachteile für den Rücken bezüglich des Schiebens oder Ziehens des Golftrollys festgestellt werden.

Bis zu 20% weniger Belastung mit längeren Schlägern!

Verglichen wurden ein Standard Eisen 7 und ein an die Körpermaße des Probanden angepasstes Eisen 7. Alle Schläge wurden 5-mal wiederholt, um relevante Messdaten zu erhalten. Die aufgezeichneten Messdaten zeigten bei Verwendung des individuell -angepassten, längeren Schlägers, eine 19% niedrigere Belastung des Bandscheibenfaches L5-S1 im Vergleich zum Standard Eisen 7.

Das Fazit des Wirbelsäulenspezialisten Dr. Thomas Hoogland lautet:„Golfspieler(innen) mit Rückenbeschwerden können die auf die Bandscheiben wirkenden Belastungen mit individuell angepassten Schlägerlängen um bis zu 20 % reduzieren! Somit wird die Bandscheibe signifikant entlastet und der Erfolg, sowie der Spaß am Sport wird vergrößert. Grundsätzlich empfiehlt es sich für jeden Golfer die Golfschläger auf die individuelle Körpergröße anzupassen.“

Weitere Informationen dazu findet man unter: www.mtmgolf.de

Sollte jemand andere Erkenntnisse oder Informationen haben würde ich mich sehr freuen wenn wir diese im Forum zusammentragen könnten. Klickt dazu bitte einfach auf den folgenden Link und hinterlasst so für alle Eure Meinung: https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=6161840

Ansonsten wünsche ich allen ein angenehmes Wochenende!
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Dieser Newsletter wurde von Moderator Oliver Lippmann für die Gruppe "Golf - Medizin / Therapie / Training" verfasst.

Besuchen Sie hier die Gruppe: http://www.xing.com/net/golfmedizin/

 
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